Tarifvertrag ngg ausbildung

05 Aug Tarifvertrag ngg ausbildung

Angesichts der Gesundheitskrise, die durch die Epidemieausbreitung von Covid 19 und die anschließenden Einschließungsmaßnahmen verursacht wurde, sind die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen schwerwiegend. Sozialpartner und Gewerkschaften in den OECD-Ländern geben Antworten, Vereinbarungen und Aufrufe zum Handeln ab. Im Folgenden finden Sie eine Momentaufnahme dieser Initiativen aus 25 Ländern. Sie wird regelmäßig aktualisiert und auf andere OECD- und Nicht-OECD-Länder ausgeweitet, um in diesen kritischen Zeiten den Austausch bewährter Verfahren zu ermöglichen. Auch auf Branchenebene werden Aktionen vorgestellt – auch über internationale Gewerkschaftsressourcenseiten. Es besteht die Praxis, die von NGG und DEHOGA auf Bundeslaenderebene abgeschlossenen Tarifverträge (Manteltarifverträge) zu verlängern. Seit Januar 2011 wurden sechs auf Länderebene geschlossene Tarifverträge und ein regionaler Tarifvertrag zur Altersversorgung verlängert. Eine solche Praxis für Tarifverträge über die Bezahlung gibt es nicht. Die Arbeitsbeziehungen im HORECA-Sektor zeichnen sich dadurch aus, dass die institutionalisierte Zusammenarbeit – sei es in Form von Tarifverhandlungen oder in Form von Betriebsräten – begrenzt ist. Während fast die Hälfte der Beschäftigten tarifgebunden sind, arbeitet nur eine kleine Minderheit der Arbeitnehmer in Betrieben, in denen ein Betriebsrat niedergelassen ist.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Arbeitsplätze klein sind und die Erwerbsbevölkerung stark fragmentiert ist. Dies macht es für die Gewerkschaft besonders schwierig, eine nachhaltige Präsenz in einer großen Zahl von Betrieben aufzubauen. Der mit Abstand größte Arbeitgeber- und Gewerbeverein ist die DEHOGA, die kleine und mittlere Unternehmen vertritt, von denen sich in den letzten Jahren eine unbekannte, aber vermutlich wachsende Zahl entschieden hat, sich aus den sektoralen Tarifverhandlungen zurückzunehmen. Der sektorale Dialog zwischen den Verhandlungsparteien ist begrenzt und durch deutliche Unterschiede zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern in einigen Kernfragen gekennzeichnet, insbesondere bei geringfügigen Teilzeitarbeitsplätzen, niedrigen Löhnen und der Einführung von Mindestlöhnen. Der BDS berichtet in seinem Geschäftsbericht 2009/2010, dass er in Zusammenarbeit mit den Berufsschulen mehrere Wettbewerbe für Auszubildende unterstützt, die den Beruf des “Spezialisten für Systemgastronomie” (Fachmann/-Frau für Systemgastronomie) erlernen. Seit 2008 unterstützt der BdS eine spezielle universitäre Ausbildung zum Management in Hotel- und Tourismus- und Gastronomie- und Gastronomiemanagement. Während dieser Studien erhalten die Studierenden eine Ausbildung an einer Universität und nehmen an Ausbildungsprogrammen in Catering-Unternehmen teil. Die Beziehungen zwischen den Verhandlungsparteien in der Branche beschränken sich weitgehend auf die klassischen Fragen der Bezahlung und Arbeitszeit.

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